Pierre Schrammel

Biografie 1935 in Paris geboren 1950 – 63 Fachschule für Wirtschaftswerbung in Wien, Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Fritz Wotruba und A.P. Gütersloh 1966 Theodor Körner-Preis für Grafik seit 1980 Beschäftigung mit Fotografie 1982 Mitbegründer und langjähriges aktives Mitglied der Fotogalerie Wien seit 2004 Mitbegründer und aktives Mitglied der KG t a l s t a t i o n (Burgenland) 2007 Ankaufspreis der Städtischen Galerie Bietigheim Bissingen (D) im Rahmen des Wettbewerbs „Linol heute“ lebt und arbeitet in Tadten im Seewinkel (Österreich)

Sein Weg ist gekennzeichnet durch das Anliegen, Geometrie und künstlerische Kreativität in Einklang zu bringen. Begonnen hat dies mit einer Reihe von grafischen Arbeiten, die in 40 Heften zusammengefasst sind. Diese konzeptuelle Studie wurde 1966 mit dem Theodor Körner-Preis ausgezeichnet. Es folgten viele Jahre mit Arbeiten in schwarz-weiß. Erst der Umgang mit dem Medium Fotografie führte in der Folge zur Farbe. Er bemächtigt sich der geometrischen Formen zum Gestalten von Flächen, verwendet leuchtender Farben, die in ihrer deckenden Oberfläche eine reizvolle Anonymität der Autorenschaft hinterlassen. Ein weitere Schritt führt von der Fläche in die dritte Dimension: Holz ist das Material, das bearbeitet und bemalt wird. Die Geometrie bleibt kreativer Bestandteil.

Einzelausstellungen: 1983 Photo-Graphik, Fotogalerie Wien Auspuff, Galerie Molotov Wien (Katalog) 1989 Photographics, Liget-Galeria, Budapest 1995 ZEIT – Kartonintarsien, Galerie Café Wien (Katalog) ZEIT – Kartonintarsien, Michael Peschta – Schmuckdesign in Wien 1999 Rückschauen – Vorschauen: 40 Jahre künstlerische Arbeit, Galerie Café Wien (Katalog) 2000 Strukturen, Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Wien 2001 Fussball Wien, Heizhaus Stammersdorf Wien 2002 Kontrapunkte, Atelier 96 Wien 2004 Fussball WM 2002, Atelier 96 Wien 2004 Labdarúgó VB 2002 / objektek, Liget-Galeria, Budapest 2005 Querschnitte, Galerie Alte Schule Walbersdorf 2006 Galerie KunstReich, Bad Tatzmannsdorf 2009 Galleria del Girasole, Udine 2011 “Euklideland”, Conestabo Artgallery, Trieste (Italien) Villa Conti Toppo-Wassermann, Toppo di Travesio (Italien) Galleria L’Escale, Spilimbergo (Italien)

Ausstellungsbeteiligungen:
1983 Neue Fotografie aus Wien, Fotogalerie Wien (Katalog) 1984 Februarkämpfe 1934 – 1984, Fotogalerie Wien (Katalog) Neue Fotografie aus Wien, Palais Liechtenstein, Feldkirch 1985 Subjektives, Fotogalerie Wien (Katalog) 1986 Fotografie in Valencia, Visor Centre Fotografic, Valencia Nur Farbe, Fotogalerie Wien (Katalog) 1989 Rudolf Aigner, Peter Denk, Pierre Schrammel, Galerie Café Wien (Katalog) 2005 KG talstation, Europ. Kulturzentrum Galerie Villa Rolandseck, Remagen KG talstation auf Sommerfrische, Deutschvilla Strobl Gipfeltreffen - Kunst trifft Wirtschaft, Haus TechLab Eisenstadt KG talstation, HIPP Halle, Gmunden KG talstation, Galerie Wohlleb, Wien KG talstation, Jahresausstellung im Haus TechLab im TZEisenstadt 2006 Gipfeltreffen – Kunst und Wirtschaft im Dialog, Haus TechLab Eisenstadt KG talstation im Parlament, Wien Lange Nacht der Museen im Haus TechLab im TZEisenstadt KG talstation, Jahresausstellung im Haus TechLab im TZEisenstadt 2007 KG talstation im Forum Schloss Wolkersdorf (NÖ) Zeitgenössisches Kaleidoskop, Gigant Galerie im Palais, Wien Städtische Galerie Bietigheim Bissingen (Deutschland) Profile: Grafik: Heute“, Rathaus Eisenstadt „IntArt“ VI. Begegnung mitteleuropäischer Kunst in Udine (Italien) Lange Nacht der Museen im Haus Techlab im TZE KG talstation, Jahresausstellung im Haus TechLab im TZE 2008 Bildungszentrum SALK, Salzburg „Konkretisieren Sie den Rest“ Museum Friedrichshof Zurndorf Ausstellung Pierre Schrammel, Nora Szabo, Qualysoft Wien 2009 Palais Liechtenstein in Feldkirch/Vorarlberg IDEOGRAMME: Schrift-Bilder, Bilder-Schriften, Europäisches Kulturzentrum Remagen/Bonn (Deutschland) 2010 Galerie Rytmogram, Bad Ischl „Intergraf“- XII. Grafikbiennale, Landesgalerie Eisenstadt Kunstmesse „Immagina Arte in Fiera“, Reggio Emilia (Italien) 2011 „Intergraf“- XII. Grafikbiennale, Kunsthalle Szombathely (Ungarn) „Magie des Objekts“, Meisterwerke der Fotografie, Leopoldmuseum Wien „Polifonia“, Kunsthalle Szombathely (Ungarn)

Magie des Objekts: Leopold Museum zeigt Meisterwerke der Photographie - Von Ansel Adams bis Edward Weston, von Herbert Bayer bis Karl Lagerfeld Wien (ots) - Es ist die Leidenschaft des Sammelns, die Andra Spallart und Fritz Simak verbindet. Die Wege der beiden Sammler kreuzten sich auf der Jagd nach den besten Photoarbeiten. Man entdeckte Gemeinsamkeiten, fand, dass sich die Bestände wunderbar ergänzten und gründete das Label "Sputnik". Unter diesem Namen stellen Spallart und Simak nun bis 3. Oktober mehr als 200 Arbeiten im Leopold Museum aus. Aus dem umfangreichen, insgesamt mehrere tausend Photos umfassenden Fundus wurden Sujets zum Thema "Objekt" ausgewählt. Die Ausstellung möchte die Geheimnisse hinter den Gegenständen ergründen, die "Magie des Objekts." "Wir bilden das Leben ab, in all seinen Aspekten" erklärt Fritz Simak, der die Ausstellung auch kuratiert hat. Wichtig sind ihm die Gegenüberstellungen von Gegensätzlichem, bzw. das Erkennen von Gemeinsamkeiten in auf den ersten Blick unterschiedlichen Motiven. So wird die Aufnahme einer typischen von Erwin Wurm in Szene gesetzten menschlichen Skultpur der späten 90er Jahre der Inszenierung eines weiblichen Akt des Salons Manassé aus den 20er Jahren gegenüber gestellt. An anderer Stelle beeindrucken die Schlangenformen eines Auspuffs in einer Photoserie des Bildhauers Pierre Schrammel (1983). Diese treffen auf die kühnen Formen eines verästelten Holzstücks von Nikolaus Similache (2009). "Ein wichtiger Fokus des Leopold Museums liegt auf der Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, eine Zeit in der die Bedeutung der Photographie rasant zunahm", sagt Leopold Museum-Managing Director Peter Weinhäupl. "Deshalb ist es uns wichtig auch die Leistungen der Photographie zu würdigen. Nach den Ausstellungen des großen Chronisten Erich Lessing und der spannenden Schau zu den Industrieruinen des Ostens von Christoph Lingg können wir nun mit der Sputnik-Präsentation den Besuchern des Leopold Museum einen neuen Ausstellungshöhepunkt bieten.", so Weinhäupl. "Unser Augenmerk liegt auf der Wahrnehmung des Bildes", erklärt Andra Spallart. "Wenn man sich Zeit lässt, kann man ohne Spezialwissen sehr viel über den Inhalt erfahren", sagt die Sammlerin. Das Betrachten der Photographien helfe den eigenen Blick zu entwickeln. Unter anderem gezeigt werden Arbeiten von Ansel Adams, Berenice Abbott, Nobuyoshi Araki, Herbert Bayer, Henri Cartier-Bresson, Ernst Haas, Robert F. Hammerstiel, Nikolaus Korab, Hans Kupelwieser, Karl Lagerfeld, Valerie Loudon,Elfriede Mejchar, Richard Misrach, Aaron Siskind, Fritz Simak, Edward Weston u.v.a. Das Buch zur Ausstellung "Magie des Objekts", herausgegeben vom Leopold Museum mit Andra Spallart und Fritz Simak, mit Beiträgen von Carl Aigner, Diethard Leopold, Gerald Piffl und Timm Starl ist im Christian Brandstätter Verlag erschienen (264 Seiten, ISBN 978-3-85033-582-9; Preis: Euro 34,90; www.cbv.at,) und im Leopold Museum erhältlich. Magie des Objekts. Photographie aus drei Jahrhunderten 10. Juni bis 3. Oktober 2011,Leopold Museum Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at Anhänge abrufbar unter: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110609_OTS0030 Rückfragehinweis: Leopold Museum-Privatstiftung Mag. Klaus Pokorny - Presse/Public Relations Tel.: 0043(0)1 52570-1507 mailto:presse@leopoldmuseum.org www.leopoldmuseum.org Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/573/aom Originaltext: Leopold Museum Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7676 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7676.rss2 © 2011 news aktuell

Selbstverständnis
Meine Arbeit ist eine Synthese aus abstrakter und konkreter Malerei. Das Abstrakte zeigt sich in den verwendeten Materialien und der Art, wie sie sich zu Umgebungen, Farb- und Stimmungslandschaften formen. Auf der konkreten Ebene versuche ich über Figuren und Symbole Grundfragen zum Leben auszudrücken. Das Arbeitsthema bestimmt die Wahl der Materialien, etwa: Glas für Glanz, Spiegelung und Lebensfreude; Schleifpapier für die Rauheit des Lebens; verkohlte Holzstücke samt Türgriffen etc. für Krisen, Katastrophen und Neubeginn; Netze und Käfige für selbstgewählte oder gesellschaftliche Gefangenheit. Vor diesem Spannungshintergrund verweisen die Werke stets auf Gestaltungsspielräume, auf die innere Würde und das vielfach ungehobene Potential im Menschen. Als konkreter Teil der Arbeit agieren im Vordergrund archetypische Figuren; Innere Könige, Narren, Seiltänzer, Krieger, Hoffnungsträger, etc. welche die Farb- und oft dreidimensionalen Materiallandschaften bevölkern. Die Figuren sind auf wenige Striche, wesentliche Gesten und Symbole reduziert – erzählen eine Geschichte, berühren Grundfragen der menschlichen Existenz: anfangs über höhlenmalereiartig anmutende Grafiken und Tafelbilder, später als abstrahierte Strichfiguren die mittlerweile auch aus den Bildern heraus als überlebensgroße Skulpturen, Bühnenbilder und Feuer-Installationen den Raum betreten. Neuerdings inspirieren Wandreliefs in Form auffliegender Glasvögel zu Aufbruch, Mut, Lebensfreude und Veränderung. Die Bildhauerei - Skulpturen aus Metall, Holz, Bronze etc. - das Erarbeiten von Objekten und Rauminstallationen sind ein vielgestaltiges spannendes Ausdrucksfeld. Höhepunkt im heurigen Jahr waren neben 3 Ausstellungen die Feuerinstallation „Mut“ in Schloß Feldegg, in Remagen und Ried im Innkreis sowie ein großräumiges Landschaftsprojekt mit ca. 3.000 Fackeln für das europäische Kulturdorf 2010 Kirchheim. In den Wintermonaten Arbeit mit Originalgrafik: Farbradierung